22.03.2014, 17:43 Uhr

»Ruben?«, fragt Apple, während wir gemütlich auf der Couch liegen. Sie hat sich an mich geschmiegt.
»Was ist?«, antworte ich.
»Du bist mein Meer. So ruhig und ausgeglichen, aber dann bist du wild und unbändig und man muss fast Angst vor dir haben. Dafür ist der Moment nach dem Sturm umso schöner. Tief in dir ist etwas wunderbares, aber du zeigst es nicht außerhalb. Trotzdem bist du wunderschön und strahlst Wärme auf mich aus.«
»Denk nicht so viel nach Apple. Du überlegst wirklich viel zu viel! Mach mal Pause vom Denken.«, sage ich. Sie weiß aber, dass es mir gefällt, wenn sie sowas über mich sagt. Aber man muss Apple immer stoppen, weil sie sich sonst in ewigen Gedankenkreisen verliert und vielleicht nie wieder herausfindet.  
»Das meine ich, du bist immer da, wenn ich mich in Netzen verfange.«, sagt sie ruhig, drückt sich noch stärker an mich und schläft ein. Ein bisschen ist sie wie eine Wolke. Leicht und unbeschwert, immer wieder anders, aber herrlich anzusehen. Sie erinnert mich an Dornröschen, als würde sie schon 100 Jahre schlafen. Fehlt nur noch ein Prinzessinnenkleid und eine Krone und schon wäre ich der Prinz mit Strumpfhosen, die sie wach küsst.
»Nur ein Märchen.«, flüstere ich, küsse sie und fange schon an zu träumen.

1 Kommentar:

  1. Wann ist das Leben schon einfach? Es gibt auch viel zu viel Leid auf der Welt. Vielleicht ist es nur dazu geschaffen um die Menschen in den Wahnsinn zu treiben, aber das glaube ich nicht. Für mich ist Leid dazu dar und daran zu wachsen und stärker zu werden. Ich habe durch schwierige Aufgaben auch schon zu einem neuen Teil von mir gefunden.
    Leider muss ich dir aber sagen, dass es nicht besser werden kann, wenn du nicht selber daran glaubst. Aber vielleicht brauchst du einfach noch etwas Zeit :)

    Hab noch einen schönen Sonntag <3

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