18.01.2014, 19:46 Uhr

Ich bin nur noch müde, fühle mich leer, träge, schlaff, kaputt. Warum ist jetzt alles wieder so schlimm? Mir ging es doch ok. Habe keine Kraft mehr, um mich weiterhin so gut für die Schule vorzubereiten oder Sport zu machen. Das ist zu viel, alles ist mir zu viel! Wofür lohnt es sich denn noch? Ich stehe morgens auf und meine Gedanken sind unendlich laut. Sie schreien mich an, machen mich fertig, lassen mich wünschen, einfach nicht mehr aufzuwachen. Aber ich muss ja weitermachen. Ich esse ein bisschen was, mache mich für die Schule fertig. Es klingelt und I. holt mich ab. Schließlich laufen wir zur Bushaltestelle und im Bus höre ich Musik, bis wir an der Schule ankommen. In der Schule begrüße ich nach und nach alle, indem ich sie umarme und lache und so tue, als würde ich mich freuen. Ich versuche alles zu überleben, fahre nach Hause und sitze schließlich allein daheim. Damit die Gedanken nicht wieder so schrecklich laut werden, stürze ich mich in Arbeit und trainiere und irgendwann gehe ich hundemüde ins Bett und höre Musik, da ich die Stille nicht leiden kann. Das ist alles und das Tag für Tag.

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